In diesem Jahr haben wir uns entschlossen, mit 6 Sportfreunden, an der „17. Meißener weinfest – Fahrt“ teilzunehmen. Am 28.September war Anreise. Der Kanuverein ist am rechten Ufer (Flusskilometer 81,7) gleich bei der Eisenbahnbrücke, also schräg gegenüber von Burg und Dom. Nach dem Zeltaufbau wurden die Boote nach Pirna zum dortigen Ruderverein am Flusskilometer 34,4 gebracht. Abends war dann geselliges Beisammensein mit kennen lernen neuer Freunde und alte Freundschaften zu pflegen.

Am Sonnabend ging es dann mit der S-Bahn nach Pirna, wo gegen 10.00 Uhr der Start erfolgte. Die Elbe lag ruhig und das Wetter war etwas kühl aber kein Wind und Sonnenschein, also optimal. Die Berufsschifffahrt ist, wegen Niedrigwasser zu 90% eingestellt.

 Am Ufer erschienenen mehrere Ortschaften und wunderbare Landschaften mit einigen Weinbergen und Architektonischen Sehenswürdigkeiten, so auch das Wasserpalais des Schloss Pillnitz. Am „Blauen Wunder“ haben wir die erste Rast bei Km 50 gemacht, wo uns „August der Starke“, in Form eines modernen Fahrgastschiffes, begegnete und genau vor uns wendete. Diese  Schiffe machen nur noch Kurzfahrten zwischen „Zwinger“ und „Blauen Wunder“. In dieser Region sind erstaunlich viele Wildgänse auf dem Wasser, die auch sehr laut sein können, was aber den Erholungswert nicht beeinflusst. Vor den „Brühlschen Terassen“ lag die ganze Historische Raddampferflotte vor Anker und wartet auf etwas mehr Wasser. Nachdem wir dann durch Dresden gefahren sind haben wir außerhalb, kurz nach der Autobahnbrücke (Km 63) unsere zweite Rast gemacht.

Danach ging es weiter und bei Radebeul konnte man die Kleinbahn im Hintergrund pfeifen hören, auch dort wurde ein Weinfest gefeiert. Irgendwann sind wir dann am Pumpspeicher Werk vorbeigekommen. Von dort an waren wieder Weinberge am rechten Ufer zu entdecken. Einige Kilometer vor Meißen begegnete uns noch die „Stadt Wehlen“ ein kleiner Raddampfer, für den reichte das Wasser gerade noch. Kurz nach 16.30 Uhr sind wir dann am Bootshaus in Meißen eingetroffen. Der Nachmittag und Abend wurde mit Federweisen, Speck,- und Zwiebelkuchen sowie mehr oder weniger „ernsthaften“ Gesprächen verbracht.

 Am Sonntag ab 10.00 Uhr wurde das Weinfest mitgefeiert, erst der Festumzug und dann durch die Stadt. Auf dem „Hahnemann Platz“ sind wir dann hängen geblieben bei Federweisen und Live Musik.

Am Montag wurde dann wieder eingepackt und die Heimfahrt angetreten. Diese Fahrt werden wir bestimmt auch in den nächsten Jahren wiederholen. 

Harald Walter

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