Mit einer Woche Sommercamp bereiteten wir uns u. a. auf die nächste Colditzer Sprintregatta am 15. September vor, wozu wieder alle Wassersportinteressierten aus Nah und Fern eingeladen sind. Das Camp fand diesmal aus logistischen Gründen am heimischen Bootshaus Colditz in der fünften Ferienwoche statt, es nahmen 2 Mädchen und 5 Jungs verschiedener Altersgruppen daran teil sowie teilweise 2 Trainer und 2 Helfer für die Verpflegung. Der erste Tag, ein Sonntagabend, fing an mit Zeltaufbau, Belehrungen und Einweisungen sowie der Vorstellung des groben Programms für die eine Woche. Ab 21:30 Uhr war für uns alle jeden Tag Nachtruhe angesagt, da wir jeden Morgen sehr zeitig zum Frühsport geweckt worden. Zumindest sollten wir bis dahin in unseren Zelten sein, die hinter dem Bootshaus aufgebaut waren. Unser Trainer Randy hat uns jeden Früh ganz schön gefordert, danach ging es aber zum Frühstück. Nach dem Frühstück bis zum Mittagessen hatten wir unser volles Trainingsprogramm, abhängig von den teils heißen Temperaturen, an den Sportgeräten und auf dem Wasser, zu denen wir leider mehr oder weniger pünktlich erschienen. Mit einem Test aus 13 verschiedenen Disziplinen begann und endete das Camp jeweils. Nach dem abwechslungsreichen Mittagessen, was jeden Tag dank Hanno und Bianka sehr gut schmeckte, hatten wir - abgesehen von den Trainingseinheiten - fast jeden Nachmittag Freizeit und ein abwechslungsreiches Kultur-Programm. Entweder waren wir zum Bowling in der FEMA, im Kletterwald Kriebstein, im Zschadraßer Diakonie-Museum mit "gläsernem Gehirn" oder im Waldbad sowie zur Nachtwanderung mit Spezialeffekten. Unterstützt von Markus, Christopher, Matthias oder Torsten nebst den bereits erwähnten Betreuern konnten diverse Ausflüge unternommen bzw. Trainingseinheiten absolviert werden.
Nach einer ausführlichen Einführung im Kletterwald begaben sich die Kinder mit Torsten in teils luftige Höhen, Kenny und Ben hatten dabei einiges zu lachen im vierten Parcours, Stanley und Benjamin meisterten die anspruchsvolle dritte Route ohne Probleme, sogar Gast-Kind Lennier sowie die Mädels Carolin und Sue schafften den zweiten Parcours fast mühelos, selbst Pascal versuchte sich nach der ersten Route noch an der zweiten und war damit mutiger als manch Betreuer. Beim anschließenden Bowling-Turnier ging Ben vor Benjamin und Carolin als Sieger hervor, wofür es auch Medaillen gab, alle anderen erhielten nebst Urkunden auch Kalender von Maik Pötzsch und den Colditzer Bowlingfreunden. Über den Hainberg erreichten wir das Museum in Zschadern, dort erlebten wir mit Ramona zusammen eine kostenlose einstündige interessante Führung über die Geschichte der Kliniken. Anschließend tobten wir uns auf dem angrenzenden Spielplatz aus und stärkten uns bei Kuchen von Ramona, Waffeln unseres Hausmeisters Dieter und Keksen sowie kühlen Getränken für den Weg durch den Tiergarten ins Waldbad und dem verdienten Sprung ins dortige kühle Nass. Unsere "Geister" hatten bei der Nachtwanderung an beiden Muldepromenaden selbst mit Wildschweinen zu kämpfen und waren desshalb ein wenig "unkonzentriert" bei der Durchführung ihrer eigentlichen Aufgabe.
Am Mittwoch Abend hatten wir mit unseren Eltern und Bekannten ein Bergfest durchgeführt. Jeder von den Eltern brachte etwas mit. Wir grillten zusammen und wir Kinder sind später dann mit ein Floss auf der Mulde Probe gefahren für das anstehende Sommerfest. Es war ein sehr schöner Abend gewesen, vielleicht auch dank der beiden Geschicklichkeitsspiele mit Karten und Tischtennisball pusten gegen "Belohnung". Beim Ablegen des Deutschen Sportabzeichens am nächsten Morgen konnten alle Teilnehmer die teils schwierigen Bedingungen meistern und werden in Kürze ihre Urkunden und Abzeichen vom Kreissportbund Landkreis Leipzig dafür erhalten, zwei Sportler sogar in Silber. Mit diversen Einheiten auf dem Wasser im Einer, Zweier oder Vierer-Kajak, beim Technik-, Ausdauer-, Start-, Sprint- oder Sicherheitstraining sowie Training im Kraftraum bei Bankziehen und Bankdrücken mit Maximaltest bzw. Pyramidentest oder im Kraftkreis an der schattigen Muldenpromenade neigte sich die Woche langsam dem Ende entgegen. Ansonsten gab es für uns jeweils nach dem Abendbrot eine abschließende Auswertung des Trainingsprogrammes vom Tag sowie die Möglichkeit anderer sportlicher Aktivitäten wie Tischtennis, Fußball o. ä.!
Leider kam dann schon der Freitag Nachmittag und das Camp war für uns alle wieder zu Ende. Vielen Dank an unsere Trainer und Betreuer für die spannende aber auch anstrengende Woche, die mit einem "müde ins Bett fallen" zu Hause endete. Vielleicht haben wir durch das Gast-Kind Lennier demnächst sogar wieder mindestens ein Mitglied mehr im Verein, denn das darauf folgende Schnuppertraining sah schon recht vielversprechend aus...!

(Vorstand CKSV - auszugsweise von Benjamin Kästner/CKSV verfasst)

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