Aktuelles

Alle Informationen zu unserer jährlichen Sprintregatta
finden Sie unter www.colditzer-sprintregatta.de



Eine Woche vor dem offiziellen Abpaddeln fand im Bootshaus der Colditzer Kanuten das alljährliche Skatturnier statt. Aufgrund der spätsommerlichen Temperaturen fanden sich leider nur 14 Teilnehmer an vier Tischen in zwei Runden im Vereinsraum ein. Mit 2905 Punkten und dem 7fachen Einsatz ging Marianne Jung aus Hausdorf (nach Runde 1 noch Zweite) als Siegerin hervor. Sie gewann das Turnier vor Peter Baran (Achter nach Runde 1) aus Leisnig (2447) und Joachim Thiemer aus Kössern (2388), der Rang 3 aus Runde 1 halten konnte. Ohne Medaille auf Platz 4 (wie auch nach Runde 1) verließ Werner Riehl aus Böhlen (2304) das Lokal, bekam dafür aber wenigstens noch seinen Einsatz wieder zurück. Der Führende aus Runde 1, Dieter Richter aus Colditz, landete nach einer schwächeren zweiten Runde am Ende leider nur auf dem sechsten Platz (2077). Abgeschlagen auf einen der letzten Plätzen lag der einzige Kanute Randy Zyma aus Thumirnicht (556), er vergab schon in der ersten Runde alle Chancen auf eine TopTen-Platzierung. Allen Platzierten herzlichen Glückwunsch und Gut Blatt bei den nächsten Turnieren!

 

Beim 7. Colditzer Stundenlauf am Tag der deutschen Einheit konnten die Colditzer Kanuten in Kooperation mit Volleyballern der DJK Colditz vier Dreier-Teams bilden und gehörten somit zu den ca. 350 Teilnehmern, die für einen guten Zweck die 400m-Sportplatzrunden absolvierten. Ob mit Kinderwagen, Laufrad oder Walking-Stöcken, jede Runde zählte für die gute Sache. Über die Grundschule Colditz starteten unsere beiden Jüngsten Carolin (10) und Lennier (7) mit dessen Vater Matthias. Teamkapitän Ryan (6 Monate) wurde von Oma Ramona im Kinderwagen geschoben und legte in der letzten Runde einen Endspurt mit Mama Bianka und Papa Randy hin, während Opa Ingo allein seine Runden lief und dabei Hanno mit Walkingstöcken einige Male überholte. Das stärkste Team bildeten die Volleyballer Max und Pascal mit Kanute Benjamin, nur das Gewinnerteam mit 101 Runden war am Ende stärker und verwies die KanuBaller mit 4 Runden weniger auf Rang 2, dafür gab es den verdienten Pokal und Sachpreise. Respekt an alle Teilnehmer, egal wieviel Runden jeder geschafft hat...Anschließend gab es für die Kinder noch Schminken und Hüpfburg sowie für alle Deftiges vom Roten Hirsch oder Getränke von den Fussballern.

Unsere Leistungen:
Team 89 (Grundschule 13) mit Carolin Jenzig (7), Matthias Kurth (16) und Lennier Kurth (7), Gesamt 30

Team 96 (RyanAir) mit Bianka Kruck (13), Ryan Johnny Zyma (10) und Randy Zyma (13), Gesamt 36

Team 97 (KanuBaller) mit Pascal Eichhorn (27), Benjamin Kästner (32) und Max Kiessling (38), Gesamt 97 und damit Zweiter unter 102 Teams!

Team 98 (Ü60-CKSV) mit Ingo Zyma (21), Ramona Zyma (9) und Hanno Jerke (17), Gesamt 47

In diesem Jahr haben wir uns entschlossen, mit 6 Sportfreunden, an der „17. Meißener weinfest – Fahrt“ teilzunehmen. Am 28.September war Anreise. Der Kanuverein ist am rechten Ufer (Flusskilometer 81,7) gleich bei der Eisenbahnbrücke, also schräg gegenüber von Burg und Dom. Nach dem Zeltaufbau wurden die Boote nach Pirna zum dortigen Ruderverein am Flusskilometer 34,4 gebracht. Abends war dann geselliges Beisammensein mit kennen lernen neuer Freunde und alte Freundschaften zu pflegen.

Am Sonnabend ging es dann mit der S-Bahn nach Pirna, wo gegen 10.00 Uhr der Start erfolgte. Die Elbe lag ruhig und das Wetter war etwas kühl aber kein Wind und Sonnenschein, also optimal. Die Berufsschifffahrt ist, wegen Niedrigwasser zu 90% eingestellt.

 Am Ufer erschienenen mehrere Ortschaften und wunderbare Landschaften mit einigen Weinbergen und Architektonischen Sehenswürdigkeiten, so auch das Wasserpalais des Schloss Pillnitz. Am „Blauen Wunder“ haben wir die erste Rast bei Km 50 gemacht, wo uns „August der Starke“, in Form eines modernen Fahrgastschiffes, begegnete und genau vor uns wendete. Diese  Schiffe machen nur noch Kurzfahrten zwischen „Zwinger“ und „Blauen Wunder“. In dieser Region sind erstaunlich viele Wildgänse auf dem Wasser, die auch sehr laut sein können, was aber den Erholungswert nicht beeinflusst. Vor den „Brühlschen Terassen“ lag die ganze Historische Raddampferflotte vor Anker und wartet auf etwas mehr Wasser. Nachdem wir dann durch Dresden gefahren sind haben wir außerhalb, kurz nach der Autobahnbrücke (Km 63) unsere zweite Rast gemacht.

Danach ging es weiter und bei Radebeul konnte man die Kleinbahn im Hintergrund pfeifen hören, auch dort wurde ein Weinfest gefeiert. Irgendwann sind wir dann am Pumpspeicher Werk vorbeigekommen. Von dort an waren wieder Weinberge am rechten Ufer zu entdecken. Einige Kilometer vor Meißen begegnete uns noch die „Stadt Wehlen“ ein kleiner Raddampfer, für den reichte das Wasser gerade noch. Kurz nach 16.30 Uhr sind wir dann am Bootshaus in Meißen eingetroffen. Der Nachmittag und Abend wurde mit Federweisen, Speck,- und Zwiebelkuchen sowie mehr oder weniger „ernsthaften“ Gesprächen verbracht.

 Am Sonntag ab 10.00 Uhr wurde das Weinfest mitgefeiert, erst der Festumzug und dann durch die Stadt. Auf dem „Hahnemann Platz“ sind wir dann hängen geblieben bei Federweisen und Live Musik.

Am Montag wurde dann wieder eingepackt und die Heimfahrt angetreten. Diese Fahrt werden wir bestimmt auch in den nächsten Jahren wiederholen. 

Harald Walter

Wir laden alle Skatfreunde aus Nah und Fern zum diesjährigen Skatturnier für Samstag, 13.10.18 ab 14 Uhr in das Bootshaus ein.

Gespielt werden 2 Serien zu 48 (36) Spiele auf eine Gesamtwertung. Das Startgeld beträgt 10 €.
Die Geldpreise richten sich nach der Teilnehmerzahl.

Für Speisen und Getränke ist ausreichend gesorgt.

Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 0174/3804161 sowie per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gern entgegen.

Wir freuen uns auf Ihren und Euren Besuch

Sportminister Roland Wöller hat am 24. August gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbund Sachsen, Ulrich Franzen, die «Joker im Ehrenamt» verliehen. Mit der Auszeichnung werden Menschen geehrt, die sich in Sportvereinen ehrenamtlich engagieren. Dazu gehören beispielsweise Trainer, Übungsleiter, Kampfrichter, Jugendleiter sowie Verantwortliche aus Sportvereinen und -verbänden.

„Rund 100.000 Ehrenamtliche leisten wertvolle Arbeit in Sachsens Sportvereinen und sind damit unverzichtbar für die Gesellschaft“, sagte Wöller. „Diese Menschen schaffen mit ihrer Arbeit die Voraussetzungen dafür, dass Vereine arbeitsfähig sind, Trainingsstunden und Wettkämpfe reibungslos stattfinden können und Kindern, Jugendlichen wie Erwachsenen aller Altersgruppen Spaß bereiten. Mit den Ehrungen möchte ich mich bei all diesen Frauen und Männern bedanken. Unsere ›Sport-Joker‹ fördern Gesundheit, Bewegung und soziale Kontakte. Darüber hinaus vermitteln sie nicht nur die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für unsere Gesellschaft, sondern auch Werte wie Teamgeist, Fairness, Respekt und Toleranz“, so Wöller.

️44 Frauen und Männer erhalten die Auszeichnung in diesem Jahr – der jüngste »Joker« ist 19 Jahre, der älteste 82 Jahre alt.

Die Veranstaltung »Joker im Ehrenamt« findet bereits zum 23. Mal statt. Einschließlich der diesjährigen Ehrung wurden damit bisher 963 Ehrenamtliche für ihr Engagement im Sport mit dem gläsernen »Joker im Ehrenamt« ausgezeichnet. Vorbild für die Joker-Figur ist die hilfreiche und glückbringende Spielkarte gleichen Namens.

Im Freistaat Sachsen gibt es 4.460 Sportvereine mit über 650.000 Mitgliedern, in denen sich rund 100.000 Ehrenamtliche engagieren. Diese Ehrenamtlichen leisten jährlich rund 15 Millionen unbezahlte Arbeitsstunden.

Unter den Geehrten befand sich diesmal auch der ehemalige Jugendwart und jetzige Vizechef der Colditzer Kanuten Markus Kurpjuwait (25). Vorgeschlagen wurde er vom Kreissportbund Landkreis Leipzig, dessen Sportjugend er kommissarisch das letzte Jahr ehrenamtlich leitete. Somit war er für die Zeit oberstes Organ von Kindern und Jugendlichen aus ca. 350 Sportvereinen im Landkreis. Seit kurzem setzt er seine Tätigkeit nunmehr als Beisitzer im Sportjugendvorstand fort, den neuen Vorsitz hat er Susann Fritzsche überlassen. Neben seiner Trainertätigkeit im Kanuverein Colditz trainiert er auch regelmäßig beim SV 1919 Grimma in der Abteilung Basketball. Dort wie auch hier übernimmt er diverse organisatorische Aufgaben wie Wettkampfvorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit, Training und vieles mehr. Wir gratulieren Markus recht herzlich für seine verdiente Auszeichnung, danken ihm für sein Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
 

In Vorbereitung auf die geplante Sommertour Anfang August fand zunächst wieder ein Arbeitseinsatz für alle Mitglieder statt, wobei u. a. das Bootshaus gereinigt, die Fenster geputzt, ein Schrank repariert und die Flöße komplettiert wurden.

Anschließend luden wir mit einigen Volleyballern der DJK Colditz e. V. unsere Boote für die eigentlich geplante Bootstour ab Rochlitz auf den Bootshänger. Es sollte als Fortsetzung des letztjährigen gemeinsamen Abpaddelns im Oktober für eine Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Kanuten und Volleyballern dienen. Doch nach erneutem Blick auf die Pegelstände der Zwickauer Mulde entschied man sich die Fahrt erst ab Lastau aufzunehmen, um die reparaturanfälligen Boote nicht weiter zu strapazieren. Die nunmehr lediglichen 4km flußabwärts wurden von neun Volleyballern und drei Kanuten in gemütlichem Tempo absolviert, ohne Bodenberührung wie vorher von einigen befürchtet. Zwei Kanuten machten sich vom Bootshaus aus auf den Weg in Richtung Lastau, um der Gruppe entgegen zu paddeln.

Am Bootshaus angekommen war es bei herrlichem Sommerwetter eine willkommene Abkühlung für die Teilnehmer, eine verlorene Brille in den Tiefen der Mulde suchen zu "müssen" und somit ein Bad im kühlen Nass nehmen zu können. Doch damit nicht genug: Unser Hausmeister Dieter sowie Wolfgang und Micha hatten in den vergangenen Wochen keine Kosten und Mühen gescheut, indem sie mit Hilfe ausgedienter Fässer aus dem Magmalor zwei Floße gebaut hatten. Diese nutzten Volleyballer und Kanuten gleichermaßen für Wettfahrten mit Schaufel statt Paddel um eine Boje sowie mehrerer Paar-Wettkämpfe im Fischerstechen. Jeweils siegreich aus der Mulde kamen Ben und Pascal sowie Danny und Josh, dafür gab es nach dem gemeinsamen Essen auch Medaillen und Sachpreise von der DJK.

Doch vor dem Essen erfolgte zunächst die erstmalige Benutzung der Volleyballanlage auf der Uferpromenade mit Hilfe eines Netzes von der DJK sowie vorab gezogenen Linien durch Bernd von den befreundeten Fußballnachbarn. Danach gab es endlich Deftiges vom Grill sowie Salate und Obst von den dazu gekommenen Eltern und natürlich jeder Menge kühlen Getränken. Beim Tischtennis im Bootshaus und Wasserschlachten auf dem Gelände vertrieben sich die Jugendlichen später die Zeit, während die Erwachsenen bei Musik von Alleinunterhalter Jürgen Flöritz bis kurz vor Mitternacht das Tanzbein schwangen. Als sich dann schon fast alle verabschiedet hatten, kamen plötzlich noch vier Kanuten auf die Idee, die laue Sommernacht für eine kurze Boostour in der Finsternis zu nutzen und somit quasi unsere wetterbedingt ausgefallene Mondscheinfahrt vom Juni nachzuholen.

Vielen Dank an Dirk und Jana von der DJK für die Organisation, DJ Jürgen für die Musik sowie allen beteiligten Mitgliedern und Eltern für die Durchführung, besonders an Maik für die Ablösung am Grill und seinen kleinen Obulus. Es hat erneut allen Anwesenden riesigen Spaß gemacht, vielleicht können wir unser Teamwork zum Abpaddeln im Oktober 2018 weiter stärken, nachdem am 15. September erstmal die Kanuten zur Sprintregatta über 200m in mehr als 60 Rennen gegen ungefähr 120 Sportler von über 10 Vereinen aus Sachsen und Brandenburg gefragt sind...!

(Vorstand CKSV)