Beim 7. Colditzer Stundenlauf am Tag der deutschen Einheit konnten die Colditzer Kanuten in Kooperation mit Volleyballern der DJK Colditz vier Dreier-Teams bilden und gehörten somit zu den ca. 350 Teilnehmern, die für einen guten Zweck die 400m-Sportplatzrunden absolvierten. Ob mit Kinderwagen, Laufrad oder Walking-Stöcken, jede Runde zählte für die gute Sache. Über die Grundschule Colditz starteten unsere beiden Jüngsten Carolin (10) und Lennier (7) mit dessen Vater Matthias. Teamkapitän Ryan (6 Monate) wurde von Oma Ramona im Kinderwagen geschoben und legte in der letzten Runde einen Endspurt mit Mama Bianka und Papa Randy hin, während Opa Ingo allein seine Runden lief und dabei Hanno mit Walkingstöcken einige Male überholte. Das stärkste Team bildeten die Volleyballer Max und Pascal mit Kanute Benjamin, nur das Gewinnerteam mit 101 Runden war am Ende stärker und verwies die KanuBaller mit 4 Runden weniger auf Rang 2, dafür gab es den verdienten Pokal und Sachpreise. Respekt an alle Teilnehmer, egal wieviel Runden jeder geschafft hat...Anschließend gab es für die Kinder noch Schminken und Hüpfburg sowie für alle Deftiges vom Roten Hirsch oder Getränke von den Fussballern.

Unsere Leistungen:
Team 89 (Grundschule 13) mit Carolin Jenzig (7), Matthias Kurth (16) und Lennier Kurth (7), Gesamt 30

Team 96 (RyanAir) mit Bianka Kruck (13), Ryan Johnny Zyma (10) und Randy Zyma (13), Gesamt 36

Team 97 (KanuBaller) mit Pascal Eichhorn (27), Benjamin Kästner (32) und Max Kiessling (38), Gesamt 97 und damit Zweiter unter 102 Teams!

Team 98 (Ü60-CKSV) mit Ingo Zyma (21), Ramona Zyma (9) und Hanno Jerke (17), Gesamt 47

In diesem Jahr haben wir uns entschlossen, mit 6 Sportfreunden, an der „17. Meißener weinfest – Fahrt“ teilzunehmen. Am 28.September war Anreise. Der Kanuverein ist am rechten Ufer (Flusskilometer 81,7) gleich bei der Eisenbahnbrücke, also schräg gegenüber von Burg und Dom. Nach dem Zeltaufbau wurden die Boote nach Pirna zum dortigen Ruderverein am Flusskilometer 34,4 gebracht. Abends war dann geselliges Beisammensein mit kennen lernen neuer Freunde und alte Freundschaften zu pflegen.

Am Sonnabend ging es dann mit der S-Bahn nach Pirna, wo gegen 10.00 Uhr der Start erfolgte. Die Elbe lag ruhig und das Wetter war etwas kühl aber kein Wind und Sonnenschein, also optimal. Die Berufsschifffahrt ist, wegen Niedrigwasser zu 90% eingestellt.

 Am Ufer erschienenen mehrere Ortschaften und wunderbare Landschaften mit einigen Weinbergen und Architektonischen Sehenswürdigkeiten, so auch das Wasserpalais des Schloss Pillnitz. Am „Blauen Wunder“ haben wir die erste Rast bei Km 50 gemacht, wo uns „August der Starke“, in Form eines modernen Fahrgastschiffes, begegnete und genau vor uns wendete. Diese  Schiffe machen nur noch Kurzfahrten zwischen „Zwinger“ und „Blauen Wunder“. In dieser Region sind erstaunlich viele Wildgänse auf dem Wasser, die auch sehr laut sein können, was aber den Erholungswert nicht beeinflusst. Vor den „Brühlschen Terassen“ lag die ganze Historische Raddampferflotte vor Anker und wartet auf etwas mehr Wasser. Nachdem wir dann durch Dresden gefahren sind haben wir außerhalb, kurz nach der Autobahnbrücke (Km 63) unsere zweite Rast gemacht.

Danach ging es weiter und bei Radebeul konnte man die Kleinbahn im Hintergrund pfeifen hören, auch dort wurde ein Weinfest gefeiert. Irgendwann sind wir dann am Pumpspeicher Werk vorbeigekommen. Von dort an waren wieder Weinberge am rechten Ufer zu entdecken. Einige Kilometer vor Meißen begegnete uns noch die „Stadt Wehlen“ ein kleiner Raddampfer, für den reichte das Wasser gerade noch. Kurz nach 16.30 Uhr sind wir dann am Bootshaus in Meißen eingetroffen. Der Nachmittag und Abend wurde mit Federweisen, Speck,- und Zwiebelkuchen sowie mehr oder weniger „ernsthaften“ Gesprächen verbracht.

 Am Sonntag ab 10.00 Uhr wurde das Weinfest mitgefeiert, erst der Festumzug und dann durch die Stadt. Auf dem „Hahnemann Platz“ sind wir dann hängen geblieben bei Federweisen und Live Musik.

Am Montag wurde dann wieder eingepackt und die Heimfahrt angetreten. Diese Fahrt werden wir bestimmt auch in den nächsten Jahren wiederholen. 

Harald Walter

Wir laden alle Skatfreunde aus Nah und Fern zum diesjährigen Skatturnier für Samstag, 13.10.18 ab 14 Uhr in das Bootshaus ein.

Gespielt werden 2 Serien zu 48 (36) Spiele auf eine Gesamtwertung. Das Startgeld beträgt 10 €.
Die Geldpreise richten sich nach der Teilnehmerzahl.

Für Speisen und Getränke ist ausreichend gesorgt.

Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 0174/3804161 sowie per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gern entgegen.

Wir freuen uns auf Ihren und Euren Besuch

Sportminister Roland Wöller hat am 24. August gemeinsam mit dem Präsidenten des Landessportbund Sachsen, Ulrich Franzen, die «Joker im Ehrenamt» verliehen. Mit der Auszeichnung werden Menschen geehrt, die sich in Sportvereinen ehrenamtlich engagieren. Dazu gehören beispielsweise Trainer, Übungsleiter, Kampfrichter, Jugendleiter sowie Verantwortliche aus Sportvereinen und -verbänden.

„Rund 100.000 Ehrenamtliche leisten wertvolle Arbeit in Sachsens Sportvereinen und sind damit unverzichtbar für die Gesellschaft“, sagte Wöller. „Diese Menschen schaffen mit ihrer Arbeit die Voraussetzungen dafür, dass Vereine arbeitsfähig sind, Trainingsstunden und Wettkämpfe reibungslos stattfinden können und Kindern, Jugendlichen wie Erwachsenen aller Altersgruppen Spaß bereiten. Mit den Ehrungen möchte ich mich bei all diesen Frauen und Männern bedanken. Unsere ›Sport-Joker‹ fördern Gesundheit, Bewegung und soziale Kontakte. Darüber hinaus vermitteln sie nicht nur die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für unsere Gesellschaft, sondern auch Werte wie Teamgeist, Fairness, Respekt und Toleranz“, so Wöller.

️44 Frauen und Männer erhalten die Auszeichnung in diesem Jahr – der jüngste »Joker« ist 19 Jahre, der älteste 82 Jahre alt.

Die Veranstaltung »Joker im Ehrenamt« findet bereits zum 23. Mal statt. Einschließlich der diesjährigen Ehrung wurden damit bisher 963 Ehrenamtliche für ihr Engagement im Sport mit dem gläsernen »Joker im Ehrenamt« ausgezeichnet. Vorbild für die Joker-Figur ist die hilfreiche und glückbringende Spielkarte gleichen Namens.

Im Freistaat Sachsen gibt es 4.460 Sportvereine mit über 650.000 Mitgliedern, in denen sich rund 100.000 Ehrenamtliche engagieren. Diese Ehrenamtlichen leisten jährlich rund 15 Millionen unbezahlte Arbeitsstunden.

Unter den Geehrten befand sich diesmal auch der ehemalige Jugendwart und jetzige Vizechef der Colditzer Kanuten Markus Kurpjuwait (25). Vorgeschlagen wurde er vom Kreissportbund Landkreis Leipzig, dessen Sportjugend er kommissarisch das letzte Jahr ehrenamtlich leitete. Somit war er für die Zeit oberstes Organ von Kindern und Jugendlichen aus ca. 350 Sportvereinen im Landkreis. Seit kurzem setzt er seine Tätigkeit nunmehr als Beisitzer im Sportjugendvorstand fort, den neuen Vorsitz hat er Susann Fritzsche überlassen. Neben seiner Trainertätigkeit im Kanuverein Colditz trainiert er auch regelmäßig beim SV 1919 Grimma in der Abteilung Basketball. Dort wie auch hier übernimmt er diverse organisatorische Aufgaben wie Wettkampfvorbereitung, Öffentlichkeitsarbeit, Training und vieles mehr. Wir gratulieren Markus recht herzlich für seine verdiente Auszeichnung, danken ihm für sein Engagement und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.
 

In Vorbereitung auf die geplante Sommertour Anfang August fand zunächst wieder ein Arbeitseinsatz für alle Mitglieder statt, wobei u. a. das Bootshaus gereinigt, die Fenster geputzt, ein Schrank repariert und die Flöße komplettiert wurden.

Anschließend luden wir mit einigen Volleyballern der DJK Colditz e. V. unsere Boote für die eigentlich geplante Bootstour ab Rochlitz auf den Bootshänger. Es sollte als Fortsetzung des letztjährigen gemeinsamen Abpaddelns im Oktober für eine Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Kanuten und Volleyballern dienen. Doch nach erneutem Blick auf die Pegelstände der Zwickauer Mulde entschied man sich die Fahrt erst ab Lastau aufzunehmen, um die reparaturanfälligen Boote nicht weiter zu strapazieren. Die nunmehr lediglichen 4km flußabwärts wurden von neun Volleyballern und drei Kanuten in gemütlichem Tempo absolviert, ohne Bodenberührung wie vorher von einigen befürchtet. Zwei Kanuten machten sich vom Bootshaus aus auf den Weg in Richtung Lastau, um der Gruppe entgegen zu paddeln.

Am Bootshaus angekommen war es bei herrlichem Sommerwetter eine willkommene Abkühlung für die Teilnehmer, eine verlorene Brille in den Tiefen der Mulde suchen zu "müssen" und somit ein Bad im kühlen Nass nehmen zu können. Doch damit nicht genug: Unser Hausmeister Dieter sowie Wolfgang und Micha hatten in den vergangenen Wochen keine Kosten und Mühen gescheut, indem sie mit Hilfe ausgedienter Fässer aus dem Magmalor zwei Floße gebaut hatten. Diese nutzten Volleyballer und Kanuten gleichermaßen für Wettfahrten mit Schaufel statt Paddel um eine Boje sowie mehrerer Paar-Wettkämpfe im Fischerstechen. Jeweils siegreich aus der Mulde kamen Ben und Pascal sowie Danny und Josh, dafür gab es nach dem gemeinsamen Essen auch Medaillen und Sachpreise von der DJK.

Doch vor dem Essen erfolgte zunächst die erstmalige Benutzung der Volleyballanlage auf der Uferpromenade mit Hilfe eines Netzes von der DJK sowie vorab gezogenen Linien durch Bernd von den befreundeten Fußballnachbarn. Danach gab es endlich Deftiges vom Grill sowie Salate und Obst von den dazu gekommenen Eltern und natürlich jeder Menge kühlen Getränken. Beim Tischtennis im Bootshaus und Wasserschlachten auf dem Gelände vertrieben sich die Jugendlichen später die Zeit, während die Erwachsenen bei Musik von Alleinunterhalter Jürgen Flöritz bis kurz vor Mitternacht das Tanzbein schwangen. Als sich dann schon fast alle verabschiedet hatten, kamen plötzlich noch vier Kanuten auf die Idee, die laue Sommernacht für eine kurze Boostour in der Finsternis zu nutzen und somit quasi unsere wetterbedingt ausgefallene Mondscheinfahrt vom Juni nachzuholen.

Vielen Dank an Dirk und Jana von der DJK für die Organisation, DJ Jürgen für die Musik sowie allen beteiligten Mitgliedern und Eltern für die Durchführung, besonders an Maik für die Ablösung am Grill und seinen kleinen Obulus. Es hat erneut allen Anwesenden riesigen Spaß gemacht, vielleicht können wir unser Teamwork zum Abpaddeln im Oktober 2018 weiter stärken, nachdem am 15. September erstmal die Kanuten zur Sprintregatta über 200m in mehr als 60 Rennen gegen ungefähr 120 Sportler von über 10 Vereinen aus Sachsen und Brandenburg gefragt sind...!

(Vorstand CKSV)
 

Mit einer Woche Sommercamp bereiteten wir uns u. a. auf die nächste Colditzer Sprintregatta am 15. September vor, wozu wieder alle Wassersportinteressierten aus Nah und Fern eingeladen sind. Das Camp fand diesmal aus logistischen Gründen am heimischen Bootshaus Colditz in der fünften Ferienwoche statt, es nahmen 2 Mädchen und 5 Jungs verschiedener Altersgruppen daran teil sowie teilweise 2 Trainer und 2 Helfer für die Verpflegung. Der erste Tag, ein Sonntagabend, fing an mit Zeltaufbau, Belehrungen und Einweisungen sowie der Vorstellung des groben Programms für die eine Woche. Ab 21:30 Uhr war für uns alle jeden Tag Nachtruhe angesagt, da wir jeden Morgen sehr zeitig zum Frühsport geweckt worden. Zumindest sollten wir bis dahin in unseren Zelten sein, die hinter dem Bootshaus aufgebaut waren. Unser Trainer Randy hat uns jeden Früh ganz schön gefordert, danach ging es aber zum Frühstück. Nach dem Frühstück bis zum Mittagessen hatten wir unser volles Trainingsprogramm, abhängig von den teils heißen Temperaturen, an den Sportgeräten und auf dem Wasser, zu denen wir leider mehr oder weniger pünktlich erschienen. Mit einem Test aus 13 verschiedenen Disziplinen begann und endete das Camp jeweils. Nach dem abwechslungsreichen Mittagessen, was jeden Tag dank Hanno und Bianka sehr gut schmeckte, hatten wir - abgesehen von den Trainingseinheiten - fast jeden Nachmittag Freizeit und ein abwechslungsreiches Kultur-Programm. Entweder waren wir zum Bowling in der FEMA, im Kletterwald Kriebstein, im Zschadraßer Diakonie-Museum mit "gläsernem Gehirn" oder im Waldbad sowie zur Nachtwanderung mit Spezialeffekten. Unterstützt von Markus, Christopher, Matthias oder Torsten nebst den bereits erwähnten Betreuern konnten diverse Ausflüge unternommen bzw. Trainingseinheiten absolviert werden.
Nach einer ausführlichen Einführung im Kletterwald begaben sich die Kinder mit Torsten in teils luftige Höhen, Kenny und Ben hatten dabei einiges zu lachen im vierten Parcours, Stanley und Benjamin meisterten die anspruchsvolle dritte Route ohne Probleme, sogar Gast-Kind Lennier sowie die Mädels Carolin und Sue schafften den zweiten Parcours fast mühelos, selbst Pascal versuchte sich nach der ersten Route noch an der zweiten und war damit mutiger als manch Betreuer. Beim anschließenden Bowling-Turnier ging Ben vor Benjamin und Carolin als Sieger hervor, wofür es auch Medaillen gab, alle anderen erhielten nebst Urkunden auch Kalender von Maik Pötzsch und den Colditzer Bowlingfreunden. Über den Hainberg erreichten wir das Museum in Zschadern, dort erlebten wir mit Ramona zusammen eine kostenlose einstündige interessante Führung über die Geschichte der Kliniken. Anschließend tobten wir uns auf dem angrenzenden Spielplatz aus und stärkten uns bei Kuchen von Ramona, Waffeln unseres Hausmeisters Dieter und Keksen sowie kühlen Getränken für den Weg durch den Tiergarten ins Waldbad und dem verdienten Sprung ins dortige kühle Nass. Unsere "Geister" hatten bei der Nachtwanderung an beiden Muldepromenaden selbst mit Wildschweinen zu kämpfen und waren desshalb ein wenig "unkonzentriert" bei der Durchführung ihrer eigentlichen Aufgabe.
Am Mittwoch Abend hatten wir mit unseren Eltern und Bekannten ein Bergfest durchgeführt. Jeder von den Eltern brachte etwas mit. Wir grillten zusammen und wir Kinder sind später dann mit ein Floss auf der Mulde Probe gefahren für das anstehende Sommerfest. Es war ein sehr schöner Abend gewesen, vielleicht auch dank der beiden Geschicklichkeitsspiele mit Karten und Tischtennisball pusten gegen "Belohnung". Beim Ablegen des Deutschen Sportabzeichens am nächsten Morgen konnten alle Teilnehmer die teils schwierigen Bedingungen meistern und werden in Kürze ihre Urkunden und Abzeichen vom Kreissportbund Landkreis Leipzig dafür erhalten, zwei Sportler sogar in Silber. Mit diversen Einheiten auf dem Wasser im Einer, Zweier oder Vierer-Kajak, beim Technik-, Ausdauer-, Start-, Sprint- oder Sicherheitstraining sowie Training im Kraftraum bei Bankziehen und Bankdrücken mit Maximaltest bzw. Pyramidentest oder im Kraftkreis an der schattigen Muldenpromenade neigte sich die Woche langsam dem Ende entgegen. Ansonsten gab es für uns jeweils nach dem Abendbrot eine abschließende Auswertung des Trainingsprogrammes vom Tag sowie die Möglichkeit anderer sportlicher Aktivitäten wie Tischtennis, Fußball o. ä.!
Leider kam dann schon der Freitag Nachmittag und das Camp war für uns alle wieder zu Ende. Vielen Dank an unsere Trainer und Betreuer für die spannende aber auch anstrengende Woche, die mit einem "müde ins Bett fallen" zu Hause endete. Vielleicht haben wir durch das Gast-Kind Lennier demnächst sogar wieder mindestens ein Mitglied mehr im Verein, denn das darauf folgende Schnuppertraining sah schon recht vielversprechend aus...!

(Vorstand CKSV - auszugsweise von Benjamin Kästner/CKSV verfasst)